Brandon Schmidt
Seit ich vier Jahre alt bin fasziniert mich alles was auf zwei Rädern fährt. Mit acht Jahren entdeckte ich den Trialsport für mich und konnte dort meine Technik, Balance und Fahrzeugbeherrschung weiterentwickeln. Im Alter von 15 Jahren begann ich dann aus Spaß gelegentlich mit einem Minibike zu fahren – ein Moment, der meine Leidenschaft für den Motorsport noch weiter entfachte. Schließlich habe ich 2024 den Entschluss gefasst, aktiv in den Straßenrennsport einzusteigen und meine Karriere gezielt in diese Richtung voranzutreiben.
Die Erfahrungen, die ich über die Jahre in verschiedenen Disziplinen gesammelt habe, haben mir nicht nur fahrerisches Können vermittelt, sondern auch wichtige Eigenschaften wie Teamgeist, Disziplin und Durchhaltevermögen. Jetzt freue ich mich darauf, im Straßenrennsport neue Herausforderungen anzunehmen, meine Fähigkeiten weiter auszubauen und meinen Weg im Motorsport mit voller Leidenschaft zu verfolgen.

Mein Weg im Motorsport
Nach meinem Einstieg in den Straßenrennsport 2024 konnte ich in meiner ersten Saison im ADAC Junior Cup viele wichtige Erfahrungen sammeln und die Meisterschaft auf dem siebten Gesamtrang beenden. In diesem Jahr, meiner zweiten Saison, lief es deutlich besser: Ich stand dreimal auf dem Podium – mit einem zweiten und zwei dritten Plätzen – und konnte die Saison schließlich als Gesamtdritter abschließen.
Das Niveau war in diesem Jahr deutlich höher, und die Rennen waren extrem eng – oft kämpften bis zu acht oder neun Fahrer in einer Gruppe um die Spitzenpositionen. Gerade diese intensiven Duelle haben mich fahrerisch enorm weitergebracht und gezeigt, wie wichtig Konstanz, Konzentration und Strategie im Rennen sind.
Für die Saison 2026 plane ich nun den nächsten Schritt: den Aufstieg in die Sportbike-Klasse. Mein Ziel ist es, dort in der Europameisterschaft zu starten, wertvolle internationale Erfahrung zu sammeln und mich auf das nächste Level weiterzuentwickeln.

Meine Hobbys
Straßenrennsport
Der Reiz der Geschwindigkeit und die Freude an der Taktik und dem intensiven Training haben mich in den Straßenrennsport gezogen. Früher war ich im Trialsport aktiv. Doch mit der Zeit wuchs in mir der Wunsch nach neuen Herausforderungen – nach Rennen, Strategie und der Dynamik des Straßenrennsports. Der Wechsel war nicht einfach, aber er hat sich gelohnt: Jetzt kann ich meine Leidenschaft für den Rennsport auf eine ganz neue Art ausleben und mich immer wieder an meine Grenzen pushen

Trial-Sport
Seit meinem achten Lebensjahr bin ich im Trial-Sport aktiv – eine Leidenschaft, die mit einem elektrischen Trialmotorrad begann. Von Anfang an faszinierte mich die Kombination aus Technik, Präzision und Kontrolle, die dieser Sport erfordert. Auch heute noch nutze ich das Trialfahren gezielt, um meine Kondition, Konzentration und Koordination auf einem hohen Niveau zu halten. Besonders die Blickführung, ein essenzieller Aspekt für jede Art des Motorradfahrens, wird dadurch kontinuierlich geschult. Darüber hinaus ist Trialfahren für mich das ideale Wintertraining – es stärkt die Grundlagen, verbessert das Fahrgefühl und bereitet mich optimal auf die Herausforderungen anderer Disziplinen vor.

Sim-Racing
Sim-Racing ist eine weitere große Leidenschaft von mir. Auch wenn ich hier auf vier virtuellen Rädern unterwegs bin, bietet es dennoch wertvolles Training für den realen Motorsport. Einerseits hilft es mir, neue Strecken intensiv kennenzulernen und Linienführungen zu verinnerlichen. Andererseits schult es die Fähigkeit, über lange Zeit fokussiert zu bleiben – ein entscheidender Faktor, insbesondere bei Langstreckenrennen. Gerade Events wie Daytona, Le Mans oder Spa fordern nicht nur fahrerisches Können, sondern auch mentale Ausdauer, strategisches Denken und präzise Fahrzeugkontrolle. Sim-Racing ist für mich daher weit mehr als nur ein Hobby – es ist eine effektive Ergänzung zu meinem Training auf der echten Rennstrecke.

